Es gibt zwar eckige Gartentrampoline, doch sind runde Modelle für Kinder besser geeignet. Bei einem runden Trampolin wird der Springer automatisch immer wieder zur Mitte hin getragen. Damit ist der Abstand zum Rand größer. Die Gefahr, hart auf den Rand aufzukommen, ist geringer. Um zu verhindern, dass der Springer vom Trampolin herunterfällt, gibt es Sicherheitsnetze, die um das Gerät herum montiert werden. Der Einstieg lässt sich von innen und außen mit einem Reißverschluss schließen. Bei Kindern ist ein Sicherheitsnetz ein unbedingtes Muss.
Eine sichere Landung auf dem Sprungtuch bedeutet, dort mit beiden Beinen aufzutreffen und zwar an genau dem Punkt, von dem aus man abgesprungen ist. Dazu sind ein Gefühl für die notwendige Muskelkraft und ein gewisser Orientierungssinn notwendig. Ermahnen Sie Ihre Kinder zu vorsichtigen ersten Sprüngen, um langsam ein Gespür für die Schleuderkraft des Trampolins zu entwickeln.
Bevor Kinder auf dem Sprungtuch wild drauflos toben dürfen, sollten sie unbedingt üben, wie sie ihre Sprünge stoppen können. Das geschieht, wenn beim Aufkommen auf der Matte die Knie gebeugt werden.
In der Mitte des Sprungtuchs ist ein Springer am sichersten, erzielt durch sein Körpergewicht aber auch die größte Schleuderkraft. Optimales Springen ist dann möglich, wenn sich nur eine Person auf dem Trampolin befindet. Hüpfen mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin herum, besteht die Gefahr, dass sie ihre Sprünge nicht mehr kontrollieren können und zusammenprallen. Ist kein Sicherheitsnetz vorhanden, kann auch leicht eines der Kinder hinausgeschleudert werden. Bei kleinen Kindern ist es aber durchaus sinnvoll, wenn ein Erwachsener anfangs mit aufs Trampolin steigt und dem Kind bei seinen ersten Sprüngen Hilfestellung gibt.